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| zum Forum | |
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| | Sauerstoff - Oxygen - O² |
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| Die Inhalation zur Unterbrechung akuter Clusterkopfschmerz-Attacken |
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| Die Wirksamkeit von 100% reinem, normobaren medizinischen Sauerstoff zur Kupierung von akuten Schmerzattacken beim Clusterkopfschmerz ist durch die Erkenntnisse des Neurologen Dr. Bayard T. Horton, Mayo-Clinic, bereits 1952 erwiesen worden. (siehe Historie am Ende der Seite) Durch Einatmung des Sauerstoffs, unmittelbar bei beginnender Attacke, mittels geschlossener Atemmaske, wurde bei einer Flow Rate (Durchflussmenge) von 6-8 Litern pro Minute bei einem überwiegenden Teil der untersuchten Clusterkopfschmerz-Patienten nach 15 Minuten eine vollständige Kupierung, oder zumindest eine deutliche Reduzierung des Schmerzes erreicht. Weitere Untersuchungen, bis in die heutige Zeit, bestätigen Dr. Horton´s Anfangsbefunde und fanden somit auch Eingang in die Therapie-Empfehlungen der Deutschen Migräne und Kopfschmerz Gesellschaft DMKG. Sauerstoff ist neben dem Medikament Sumatriptan s.c. als Mittel der ersten Wahl zur Kupierung einer akuten Clusterkopfschmerz Attacke anzusehen, weitgehend nebenwirkungsfrei und oftmals das einzige Medikament wenn die Vorgeschichte des Patienten den Einsatz von Triptanen oder Ergotamin nicht zuläßt. Nach neueren medizinischen Empfehlungen (Prof. Peter Goadsby) und auch Erfahrungs-Berichten von Clusterkopfschmerz-Betroffenen wird heute mindestens mit einer Flow Rate zwischen 8 und 12 Litern pro Minute inhaliert. Eine wirksamere Kupierung der Clusterkopfschmerz-Attacken kann hierdurch, gegenüber den früheren Empfehlungen, in sehr vielen Fällen erreicht werden. Aktuell: 4. Oktober 2002 Nach den neuesten Berichten von Betroffenen zeichnen sich derzeit übereinstimmend zwei Nebenwirkungen bei einer langfristigen Therapie mit Sauerstoff zur akuten Attackenkupierung ab, die beachtet werden sollten. 1. Durch die Verwendung von Sauerstoff kann eine Erhöhung der täglichen Attackenfrequenz eintreten. Beim episodischen Clusterkopfschmerz kann auch eine länger anhaltende Episode auftreten. 2. Bei höheren Durchflußmengen und häufiger, längerer Anwendung kann ein "Sauerstoff-Kopfschmerz" unter der Schädeldecke (beidseitig) auftreten. Daher ist zu empfehlen die Flow Rate möglichst im Bereich zwischen mindestens 8 und höchstens 10 zu halten, bzw. höhere Werte nur kurzzeitig zu Beginn der Anwendung als Anschub zu verwenden. (Diese Beobachtung hat sich bisher nicht weiter bestätigt - September 03) |
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| Wirkweise und Anwendung: Durch eine Überanreicherung des Blutes mit 100% reinem Sauerstoff wird vermutlich eine Engstellung der Gefäße im Gehirn erreicht. (Ein wissenschaftlicher Beweis zu den Wirkmechanismen steht aus) Hierdurch kann der Schmerz unterbunden bzw. reduziert werden. Der rechtzeitige, d.h. unmittelbare Einsatz zu Beginn einer Attacke, ist oft von entscheidender Bedeutung zur wirksamen Schmerzkupierung, da ein späterer Ansatz häufig nicht den gewünschten Erfolg zeitigt. |
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| Ein weiterer wesentlicher Punkt zur wirksamen Schmerzkupierung mittels Sauerstoff ist die, bei der Inhalation, eingenommene Körperhaltung. Es hat sich gezeigt, dass bei einer leicht nach vorne gebeugten, stehenden oder sitzenden Position die größtmögliche Wirkung erzielt wird, während von einer Inhalation im Liegen abzuraten ist, da in dieser Haltung eine Clusterkopfschmerz-Attacke fast nicht unterbrochen werden kann. Betroffene berichten, dass bei Attacken mit einem sehr hohen Schmerzlevel selbst ein Stillsitzen-, oder stehen während der Inhalation so gut wie unmöglich ist. Um bei diesem gesteigerten Bewegungsdrang dennoch die Applikation vornehmen zu können, werden Schlauchlängen bis 15 m und Adapterstücke (Konnektoren) zur Verlängerung verwendet. Damit ist auch ein Gang zur Toilette möglich, ohne die Inhalation unterbrechen zu müssen. Oftmals tritt mit der Clusterkopfschmerz-Attacke auch ein starker Stuhl- und Harndrang auf. Es wird mit ruhigen, normalen Atemzügen eingeatmet um eine Hyperventilationstetanie zu vermeiden, die sich in einer Verkrampfung der Gliedmaßen z.B. der Zehen, äußern kann. Selbst erfahrenen Anwendern kann dieses bei Attacken mit einem hohem Schmerzlevel in der panikartigen Aufregung passieren. Durch Hyperventilieren, d.h. schnelles, tiefes Ein- und Ausatmen wird der Zeitraum nicht verkürzt in der sich die Hirngefäße enger stellen und die Attacke beendet wird. 15 Minuten sind in jedem Fall erforderlich um ein erneutes Hochkommen der Attacke zu verhindern. Aus den vorliegenden Erfahrungswerten ist eine Attacke, die nicht in 20 Minuten zu brechen ist , auch zunächst nicht mehr aufzuhalten und die Sauerstoffzufuhr sollte eingestellt werden. Es kann noch einmal auf dem Höhepunkt der Attacke eine erneute Inhalation vorgenommen werden um den Schmerz zu lindern. Dieser Zeitpunkt ist durch den Betroffenen selbst zu ermitteln. Nach Berichten von Betroffenen wirkt die Sauerstoffinhalation nicht bei jeder Attacke. So wird z.B. bei Attacken die innerhalb von Sekunden ein sehr hohes Level erreicht haben, oder bei durch Lebensmittel getriggerten Attacken, keine bzw. nur eine geringfügige Linderung erreicht. Dieses sind allerdings individuell sehr unterschiedliche Ausnahmen und kommen fast ausschließlich bei den Betroffenen mit chronischem Clusterkopfschmerz vor. Bei diesen Attacken versagen auch oft andere Medikamente zur akuten Schmerzkupierung. Sicherheitshinweis: Einer Anwendung mit 100% reinem Sauerstoff sind Grenzen gesetzt, die auf keinen Fall überschritten werden sollten um Komplikationen zu vermeiden. Über 30 Minuten ununterbrochener Anwendung mit dieser Sauerstoffkonzentration sind chemische Schädigungen des Lungengewebes nicht auszuschließen. Dieser Grenzbereich wird bei richtiger und disziplinierter Anwendung der Inhalation nicht erreicht. Bei Clusterkopfschmerz-Betroffenen liegt durch permanenten Schlafentzug eine ständige Übermüdung vor. Ein Einschlafen, während der Applikation in der Nacht, ist auch in sitzender Haltung möglich, wenn die Wirkung des Sauerstoffs einsetzt. Es ist anzuraten, während der Inhalation, die Maske nur mit der Hand an das Gesicht zu pressen. Die an der Maske befestigten Gummibänder sollten entfernt werden. Damit ist sichergestellt, dass die Inhalation bei einem evtl. Einschlafen unterbrochen wird. |
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| Grundausstattung zur Sauerstoff-Versorgung bei Clusterkopfschmerz: Die ärztliche Verordnung zur Grundversorgung mit Sauerstoff in Druckgasflaschen sollte eindeutig sein. Die erforderlichen Geräte sind zu definieren um die Lieferung und Bewilligung von weitgehend unwirksamen Apparaturen (Konzentratoren, Flüssiggas-Anlagen) auszuschliessen. Die im Hilfsmittelverzeichnis aufgeführte Indikation von Sauerstoff bei Clusterkopfschmerz ist bekannt und geläufig. Leider besteht häufig bei Krankenkassen, Versicherern und auch bei verordnenden Ärzten ein Informationsdefizit über die richtige und damit wirksame Sauerstoff-Versorgung bei Clusterkopfschmerz. Sauerstoff ist bei Clusterkopfschmerz Analgetikum und Medikament zur Unterbrechung akuter Schmerzattacken. Der Sauerstoffbedarf eines Clusterkopfschmerz-Patienten ist abhängig vom Verlauf der Attackenfrequenz und nicht vorhersehbar. Sauerstoff muß dem Clusterkopfschmerz-Patienten ständig in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, daher ist eine bedarfsgerechte Dauerbewilligung unabdingbar. Die Bewilligung nachstehender Verordnung darf durch die Kassen nicht verweigert werden, der Anspruch des Versicherten auf bedarfsgerechte Versorgung und die Rechtslage sind hierzu eindeutig. Die Verordnung von Sauerstoff bei Clusterkopfschmerz ist immer Eilverordnung die keinen, wie auch immer gearteten, administrativen Aufschub zuläßt. Von der Verordnung bis zum Zeitpunkt an dem der Betroffene über die Sauerstoffversorgung verfügen kann sollten in der Regel nicht mehr als 3 Werktage vergehen. Manche Versicherungen und Krankenkassen machen die Bewilligung der Geräte von einem, bei Clusterkopfschmerz völlig unsinnigen, Gutachten eines Lungenfacharztes abhängig. Ebenso ob der Betroffene Raucher ist. Die erforderliche Überanreicherung des Blutes mit Sauerstoff zur vermuteten Engstellung der Hirngefäße ist unabhängig von irgendwelchen Blutgaswerten, Lungenfunktionen oder Rauchgewohnheiten. Sie funktioniert bei Rauchern und Nichtrauchern gleichermaßen. Sollte es bei der Bewilligung zu Schwierigkeiten oder Verzögerungen kommen, bitte unverzüglich Mitteilung an den Verband Clusterkopfschmerz Hilfe VCH-OUCH e.V. per Telefon 0174 - 293 13 43 oder per e-mail info@clusterheads.de Der Verband hat bisher jede Bewilligung der erforderlichen Sauerstoff-Versorgung, innerhalb kürzester Zeit direkt mit den Versicherern und Krankenkassen, zugunsten des Versicherten, regeln können. Die Durchsetzung der Einzelfall-Bewilligungen durch unseren Verband und die damit verbundenen Informationen für die Krankenversicherer, haben schon spürbar zur Entschärfung der Situation für die Betroffenen geführt. Alle Krankenversicherer zeigten sich aufgeschlossen und für die Patienten handelnd. Folgebewilligungen zeigen die Übernahme der Verbandsinformationen. |
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| | Beispiel einer Verordnung bei Clusterkopfschmerz (Bing-Horton) Sauerstoff-Dauer-Grundversorgung stationär und mobil, bestehend aus: 1 Stk. Druckgasflasche 10 Liter 200 bar Fülldruck, (z.B. Oxyflow Basic - Weinmann) 1 Stk. Druckgasflasche 2 Liter 200 bar Fülldruck, (z.B. Oxybag Hit - Weinmann) 2 Stk. Druckminderer mit regelbarer Flow Rate bis 15 l/min, (z.B. Oxyway Fine I - Weinmann) 10 Stk. Hochkonzentrations-Inhalationsmaske ( Octurno, Salterlabs, Respiron, o.ä.) Flaschenfüllungen nach Bedarf / Maskenwechsel nach spätestens 2 Wochen |
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| | Therapie-Empfehlung der DMKG - Sauerstoff | |
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| | Beispiele der erforderlichen Gerätschaften bei Clusterkopfschmerz: | |
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| | OXYFLOW® Basic Die Sauerstoff-Dosierung ist am Mengenmanometer des OXYWAY® Fine I Druckminderers beliebig bis 3-15 l/min einstellbar. Inhaliert wird über eine Inhalations-Maske. | |
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| OXYBAG® Hit Die Ausstattung beinhaltet den OXYWAY® Fine I Druckminderer mit Inhalts- und Mengenmanometer für Sauerstoff-Dosierung bis 3-15 l/min sowie eine 2,0 l-O2-Flasche. | | | OXYWAY® Fine für stufenlos dosierbaren O2-Flow von 0.5-3, 1.5-8, 3-15 l/min mit Inhalts und Mengenmanometer |
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| ACHTUNG: Die Geräte werden standardmäßig mit, für Clusterkopfschmerz ungeeigneten, Masken ausgeliefert, wie z.B. Nasenbrillen oder offenen Masken mit denen nicht die erforderliche 100% Konzentration des Sauerstoffs zur Inhalation erreicht wird. Ein Austausch gegen die geeigneten Masken muß durch die Lieferanten (Medizintechnik-Firmen, Sanitätshäuser, Apotheken) vorgenommen werden. Sicherheitshinweis: Die Masken sollten nicht länger als 2 Wochen in Gebrauch bleiben und dann erneuert werden, da sie einen idealen Nährboden für Keime (Bakterien und Pilze) und damit eine Gefahr für eine Lungeninfektion bilden. Nach 3-maligem Gebrauch sollte eine Spülung in Sagrotan-Lösung erfolgen. Eine Aufbewahrung der, gründlich unter fließenden Waser gespülten, trockenen Maske bis zur Wiederverwendung in einem sauberen Beutel im Kühlschrank ist ratsam. So können die Masken, innerhalb des zweiwöchigen, maximalen Gebrauchszeitraumes mehrfach verwendet werden |
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| Die richtigen Masken bei Clusterkopfschmerz: | | Zubehör: | |
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| Sauerstoff Sicherheitsschläuche |
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| Octurno 1095 Erwachsenenmaske ohne Rückatmung, Einwegventil am Reservoirbeutel, Rückschlagventil an jeder Ausgangsöffnung, mit 2,10 m O2-Sicherheitsschlauch | | Octurno 1041 Sauerstoffmaske für Erwachsene mit 2,10 m O2-Sicherheitsschlauch |
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| | Konnektoren |
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|  | Salter Oxygen Masks Elongated High Concentration Masks Artikelnummer: 8110 | |  |
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| | Salter Oxygen Masks Elongated Medium Concentration Masks Artikelnummer: 8115 |
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| | Historie zur Sauerstoff-Inhalation bei Clusterkopfschmerz: | | englisch-deutsch | |
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| HISTORICAL DEVELOPMENT OF NORMOBARIC OXYGEN IN THE SYMPTOMATIC TREATMENT OF CLUSTER HEADACHE DJ Capobianco Jacksonville, FL Objective.- Review the historical development of normobaric oxygen in the acute treatment of cluster headache. Background.-The use of normobaric oxygen in the treatment of headache can be traced back to Dres. Boothby, Alvarez, and Horton of the Mayo Clinic. Method.- Review of published papers. Results.- In 1938, under the direction of Walter M. Boothby, MD, oxygen therapy was employed in the symptomatic treatment of headache. Alvarez reported the benefical response of 100% oxygen, delivered at a flow rate of between 6 to 8 liters per minute, as abortive treatment for headache. 1 Unfortunately, it is difficult to know if this included patients with cluster headache. Bayard T. Horton was the first to note that inhaling 100% oxygen alleviated a cluster attack, if taken during the initial headache phase. 2 Friedman and Mikropoulos 3 and later, Graham 4, also noted this beneficial response of oxygen inhalation for cluster headache. In 1978. an optometrist, Jerold F. Janks, published his own personal account of oxygen´s beneficial role in the treatment of cluster headache. 5 Kudrow elaborated further on Horton´s finding. He noted that 75% of outpatients treated with 100% oxygen administered via face mask at 7 liters per minute, experienced complete or near complete relief within 15 minutes. 6 Anthony found that oxygen inhalation was beneficial in all 12 patients studied. 7 Fogan, in the only double-blind control study, demonstrated that oxygen inhalation provided complete or substantial relief in at least 80% of patients´ cluster attacks.8 Conclusion.- Bayard T. Horton deserves credit for discovering the beneficial role of oxygen inhalation in the symptomatic treatment of cluster headache. The elegant work of Drs. Kudrow, Anthony, and Fogan further corroborated Horton´s initial findings. 1. Alvarez WC, Mason AY. Results obtained in the treatment of headache with the inhalation of pure oxygen. Mayo Clin Proc. 1940; 15:616-618. 2. Horton BT. Histaminic cephalgia. Lancet. 1952; 72:92-98. 3. Friedman AP, Mikropoulos HE. Cluster headaches. Neurology. 1958; 8:653-663. 4. Graham JR. Cluster headache. In: Appenzeller O, ed. Pathogenesis and Treatment of Headaches. New York: Spectrum Publications; 1976: 93-108. 5. Janks JF. Oxygen for cluster headaches. JAMA. 1978; 239:191 6. Kudrow L. Response of cluster headache attacks to oxygen inhalation. Headache. 1981; 21: 1-4. 7. Anthony M. Treatment of attacks of cluster headache with oxygen inhalation. Clin Exp Neurol. 1981; 18:195. 8. Fogan L. Treatment of cluster headache. A double-blind comparison of oxygen vs air inhalation. Arch Neurol. 1985; 42: 362-363 Übersetzung: E.Doms (c) 13.03.2001 Clusterkopfschmerzen Forum HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES NORMOBAREN SAUERSTOFFS IN DER SYMPTOMATISCHEN BEHANDLUNG DES CLUSTER KOPFSCHMERZES DJ Capobianco Jacksonville, FL Ziel - Überprüfung der historischen Entwicklung des normobaren Sauerstoffs in der akuten Behandlung des Cluster Kopfschmerzes. Hintergrund - die Verwendung des normobaren Sauerstoffs in der Behandlung des Kopfschmerzes kann zurück zu den Dres. Boothby, Alvarez und Horton von der Mayo Klinik verfolgt werden. Methode - Überprüfung von Veröffentlichungen. Resultat - Im Jahr1938, unter der Leitung von Dr. Walter M. Boothby, wurde die Sauerstofftherapie in der symptomatischen Behandlung des Kopfschmerzes verwandt. Alvarez berichtete als brauchbares Ergebnis, die unwirksame Behandlung des Kopfschmerzes mit 100% Sauerstoff, mit einer Flow Rate zwischen 6 bis 8 Litern pro Minute. 1 Es ist leider schwierig nachzuvollziehen ob dies auch Patienten mit Cluster Kopfschmerz beinhaltete. Bayard T. Horton war das erste, der notierte, dass 100% Sauerstoff zu inhalieren, eine Cluster Attacke linderte, wenn während der Anfangskopfschmerzphase genommen. 2 Friedman und Mikropoulos 3 und später Graham 4, beachteten auch dieses nützliche Ergebnis der Sauerstoffinhalation bei Cluster Kopfschmerz. Im Jahr 1978 brachte der Optiker Jerold F. Janks einen eigenen Bericht über die nützliche Rolle des Sauerstoffs in der Behandlung des Cluster Kopfschmerzes heraus. 5 Kudrow führte Hortons Befund weiter aus. Er beobachtete diesen bei 75% der behandelten ambulanten Patienten, denen über eine Gesichtsmaske verabreichter 100% Sauerstoff bei 7 Litern pro Minute, eine vollständige oder fast vollständige Linderung innerhalb von 15 Minuten brachte. 6 Anthony fand, dass Sauerstoffinhalation bei allen 12 untersuchten Patienten nützlich war. 7 Fogan demonstrierte in der einzigen doppel-blind Kontrollstudie diese Sauerstoffinhalation, mit vollständiger oder wesentlicher Entlastungen bei mindestens 80% der Patienten mit Cluster Attacken.8 Schluss - Bayard T. Horton verdient Anerkennung für das Entdecken der nützlichen Rolle der Sauerstoff-inhalation in der symptomatischen Behandlung des Cluster Kopfschmerzes. Die wichtige Arbeit der Dres. Kudrow, Anthony und Fogan bestätigten weiter Hortons Anfangsbefunde. original von: http://www.aash.org/headj/archive/may/historical.html (derzeit nicht mehr unter der URL erreichbar) |
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